Rückfragen, Medienbrüche und unklare Zuständigkeiten im Aktenlauf.
Kanzlei-Sprint
Ein fokussierter Sprint für die Prozesslinie, die Ihre Kanzlei gerade bremst.
Der Kanzlei-Sprint macht aus Mandatsaufnahme, Fristenkontrolle, Wiedervorlage, Aktenlauf oder Abrechnung eine sichtbare Prozesslandkarte mit klaren Rollen, Übergaben und priorisierten Maßnahmen.
Klare Übergaben, weniger Nachfragen und sichere Wiedervorlagen.
Prozesslandkarte, Sprintplan und erste Runbook-Bausteine.
Kurzantwort
Was ist ein Kanzlei-Sprint?
Ein Kanzlei-Sprint ist ein fokussierter Arbeitsblock für genau eine Prozesslinie, zum Beispiel Mandatsaufnahme, Fristenkontrolle, Wiedervorlage, Aktenlauf oder Abrechnung.
Empfohlener Ablauf
- Heutigen Aktenlauf mit Rollen und Übergaben erfassen.
- Rückfragen, Fristenrisiken und Medienbrüche priorisieren.
- Prozesslandkarte, Sprintplan und Runbook-Bausteine ableiten.
Erfahrung statt Floskel
Der Sprint bleibt bewusst klein.
Die wirksamsten Starts sind meist keine Vollaufnahme der ganzen Kanzlei, sondern eine präzise Prozesslinie mit klarer Verantwortung und messbarem Alltagsnutzen.
Passt, wenn
Ihre Kanzlei wächst, aber Abläufe nicht mitgewachsen sind.
Mandatsaufnahme erzeugt Rückfragen
Pflichtdaten, Unterlagen, Zuständigkeit oder Fristprüfung sind nicht sauber genug vorbereitet.
Fristen und Wiedervorlagen hängen an Einzelpersonen
Vertretung, Eskalation und Kontrollpunkte sind im Alltag bekannt, aber nicht belastbar dokumentiert.
Kanzleisoftware soll eingeführt oder besser genutzt werden
Vor der Tool-Auswahl braucht es klare Anforderungen statt weiterer Demo-Termine.
Ablauf
Vier Schritte vom Aktenlauf zum Sprintplan.
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01
Aktenlauf-Diagnose
Wir erfassen, wie eine Anfrage zur Akte wird und wo Rückfragen, Fristenrisiken oder Übergabebrüche entstehen.
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02
Prozesslandkarte
Die Prozesslinie wird mit Rollen, Pflichtinformationen, Fristenlogik und Übergabepunkten sichtbar gemacht.
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03
Prioritätenplan
Wir bestimmen, welche Maßnahmen zuerst weniger Rückfragen, klarere Übergaben oder schnellere Einarbeitung bringen.
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04
Runbook-Übergabe
Die wichtigsten Regeln werden als nutzbare Runbook-Bausteine vorbereitet.
Sprint-Checkliste
Welche Informationen im Sprint wirklich zählen.
Prozesslinie
- Wo beginnt der Vorgang: Anfrage, Akte, Frist oder Abrechnung?
- Welche Rollen arbeiten tatsächlich daran?
- Welche Übergabe führt aktuell zu Rückfragen?
Pflichtinformationen
- Welche Daten müssen vor dem nächsten Arbeitsschritt vollständig sein?
- Welche Unterlagen fehlen regelmäßig?
- Welche Entscheidung darf ohne Prüfung nicht weiterlaufen?
Kontrollpunkte
- Welche Fristen, Wiedervorlagen oder Eskalationen müssen sichtbar sein?
- Wer vertritt, wenn eine Person ausfällt?
- Was muss die Kanzleisoftware später abbilden?
E-Mail, Telefonnotiz und Aktenanlage starten nebeneinander.
Pflichtdaten, Zuständigkeit und erste Fristprüfung werden verbunden.
Neue Anfrage wird erst zur Akte, wenn Unterlagen und Verantwortlichkeit markiert sind.
Ergebnis
Was nach dem Kanzlei-Sprint konkret vorliegt.
Prozesslandkarte
Ein sichtbarer Aktenlauf von Mandatsaufnahme bis Abrechnung, inklusive Fristen, Wiedervorlagen und Übergaben.
Rollen- und Kontrollpunkte
Klare Verantwortlichkeiten, Vertretungen und Eskalationen für die Prozesslinie.
Prioritätenplan
Die nächsten Maßnahmen nach Wirkung, Aufwand und Kanzlei-Relevanz sortiert.
Runbook-Bausteine
Erste Standards, Regeln und Anforderungen, die direkt ins Kanzlei-Runbook übergehen.
Vor dem Sprint